Sören Bartol zu Besuch an der Astrid-Lindgren-Schule
Sören Bartol, Mitglied des deutschen Bundestages und Landesvorsitzender der SPD Hessen, folgte der Einladung des Förderkreises und besuchte am 17. September unsere Astrid-Lindgren-Schule. Andrea Heilmann, die Vorsitzende unseres Förderkreises, hatte Herrn Bartol im Rahmen einer bundesweiten Protestaktion zu geplanten Kürzungen per E-Mail kontaktiert und ihre massiven Sorgen als betroffene Mutter eine Kindes mit Behinderung geschildert. Kürzungen im sozialen Bereich sollen ggf. auch im Bereich der Teilhabeassistenzen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung stattfinden.
Bei einem Rundgang über das Außengelände und durch den Neubau konnte Herr Bartol unsere Schule, den besonderen Schulalltag und die vielfältigen Möglichkeiten, die hier entstehen, kennenlernen. In der AG „Bücher und Geschichten“ wurde es dann ganz praktisch: Gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern tauchte er in Geschichten ein und bekam dabei einen unmittelbaren Einblick in unser lebendiges Schulleben.

Im anschließenden Austausch mit Frau Heilmann und Frau Merkel vom Förderkreis sowie Frau Briel ging es vor allem um die Frage, was Kinder und Jugendliche brauchen, um im Schulalltag wirklich teilhaben zu können. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Unterstützung durch Teilhabeassistentinnen und -assistenten für viele unserer Schülerinnen und Schüler ist. Sie ermöglichen individuelle Unterstützung, schaffen Teilhabemöglichkeiten und tragen dazu bei, dass jedes Kind seinen eigenen Platz in unserer Schulgemeinschaft finden kann.

Besonders im Mittelpunkt stand das Kooperationsmodell mit dem Landkreis, das unmittelbar vor der Unterzeichnung steht. Es wurde von allen Beteiligten als wichtiger und zukunftsweisender Schritt hervorgehoben. Denn gute Unterstützung entsteht dort, wo Menschen und Institutionen zusammenarbeiten, Verantwortung teilen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen suchen. Herr Bartol bat unsere Schulleitungsvertretung Frau Briel das sehr bewährte Assistenzmodell an unserer Schule mit all seinen Besonderheiten und Vorteilen schriftlich zu erfassen und ihm zur Verfügung zu stellen. Er möchte es der zuständigen Stelle im hessischen Landtag in Wiesbaden als gutes Beispiel für ein praktikables und auch im Hinblick auf die Kosten attraktives Modell bekanntmachen.
Am Ende des Besuchs waren sich alle einig: Gute Bildung und echte Teilhabe gelingen, wenn Schule, Familien, Förderkreis und Schulträger/Politik gemeinsam Verantwortung übernehmen und an einem Strang ziehen. So können wir unsere Kinder und Jugendlichen nachhaltig stärken und ihnen die Unterstützung geben, die sie für ihren Weg brauchen.
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